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Autor: Simone Krämer

Die MINISCHIRN – so beliebt wie nie

In der Schirn Kunsthalle Frankfurt gibt es seit Dezember 2014 einen kreativen Erlebnis- und Erfahrungsraum für Kinder ab drei Jahren bis ins Grundschulalter: die MINISCHIRN. Mit dieser innovativen Dauerinstallation zu den Themenfeldern Farbe, Form und Struktur bietet die Frankfurter Kulturinstitution ihren jüngsten Besuchern einen außergewöhnlichen Spiel- und Lernparcours. Im ersten halben Jahr seit ihrer Eröffnung zog die MINISCHIRN bereits über 10 000 Kinder an. Zum einen ist der Parcours stark von Kita-, und Grundschulgruppen aus Frankfurt und dem Rhein-MainGebiet frequentiert. Zum anderen gehen viele Kinder selbstbestimmt auf Entdeckungstour in der MINISCHIRN während ihre Eltern konzentriert und entspannt die laufenden Ausstellungen besuchen. Für diese Kinder ist der Eintritt frei. Unter der Aufsicht von geschultem pädagogischem Vermittlungspersonal bietet die MINISCHIRN eine anregende Umgebung, in der sich die Kinder bewusst ohne ihre Eltern oder erwachsene Begleitpersonen selbstbestimmt bewegen können. Mit dem Konzept der MINISCHIRN unterstreicht die Kunsthalle ihre Vorreiterrolle in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit für Kinder und Jugendliche und präsentiert sich als lebendige Kulturinstitution für ein breitgefächertes Publikum.

Weiterlesen über die MINISCHIRN

Auf insgesamt über 100 m² bilden verschiedene Rauminszenierungen und Experimentierstationen in der MINISCHIRN den Rahmen für eine spielerische Expedition durch die Themenfelder ästhetischer Wahrnehmung. Die kunstpädagogische Abteilung der Schirn hat in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Agentur für Kommunikation im Raum Atelier Markgraph eine dynamische Architektur entwickelt, die an Baumhäuser erinnert und die strengen Linien in den Räumen der ehemaligen Buchhandlung der Kunsthalle aufbricht, aber dennoch in ihrer Klarheit die Formensprache des Gebäudes widerspiegelt. Die MINISCHIRN hat bereits zahlreiche renommierte Preise erhalten, den ADC Award für Deutschland 2015, den Red Dot Award 2015, den FAMAB Award 2015 (Silber), den Comm Award 2015 (Gold) und jüngst die Auszeichnung Special Mention des German Design Award 2016.

Der Bau der MINISCHIRN wurde maßgeblich gefördert durch die Dr. Marschner Stiftung.

Placeholder Dr. Marschner Stiftung mit dem Logo vor grauem Hintergrund

Hilfe für Kinder krebskranker Eltern

Im Mai 2014 ist die Broschüre „Was jetzt für Dich wichtig ist“ vom Verein „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“ erschienen.

Unter fachlicher Leitung von Frau Sabine Brütting,  Heilpraktikerin für Psychotherapie und Gestalt-Therapeutin für Kinder und Jugendliche hat eine Gruppe von Jugendlichen diesen Ratgeber für andere betroffene Jugendliche erarbeitet.

Die Dr. Marschner Stiftung unterstützte die Finanzierung dieser Broschüre.

Hände spielen gemeinsam ein Geometrie-Spiel.

Experimentierlandschaft

Das Science Center EXPERIMINTA eröffnete am 1. März 2011 durch das ehrenamtliche Engagement von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern. Im Jahr 2016 kamen etwa 94.000 Besucher aller Altersgruppen – von Kindern und Jugendlichen über interessierte Erwachsene und Familien bis hin zu Senioren.

Gemessen an den Besucherzahlen gehört EXPERIMINTA zu den Top Ten der Frankfurter Museen. Viele Freunde und Förderer halfen und helfen dabei, das Science Center zu dem zu machen, was es heute ist.

Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte 2011 großzügig die Ausstattung Experimentierlandschaft von ExperiMINTa. Seither fördert die Dr. Marschner Stiftung kontinuierlich das pädagogische Programm ebenso wie Sonderausstellungen des Hauses.

Filmtheater. Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre

Im Kino lassen die Menschen seit beinahe 120 Jahren ihren Sehnsüchten freien Lauf. Dieser magische Ort stand im Mittelpunkt der Ausstellung FILMTHEATER. Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre im Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

Die Pariser Fotografen Yves Marchand und Romain Meffre sind fasziniert von Ruinen: Als fotografische Archäologen begeben sie sich seit 2001 auf Spurensuche in den Ruinen der modernen Industriegesellschaft und machten 2010 mit ihrem Buch „Ruins of Detroit“ Furore, das den faszinierenden Verfall der einstigen US-Auto-Boomtown auf eine sehr individuelle Art dokumentiert. In ihrer Serie „Theaters“ erforschen sie seit 2005 mit einer großformatigen Kamera alte US-Kinopaläste. In den teilweise verfallenen Gebäuden suchen sie nach Bildern, die die „Psychologie einer Ära“ einfangen.

Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte die Ausstellung, die vom 26. November 2014 bis 31. Mai 2015 zu sehen war. Die Ausstellung tourte im Anschluss nach Gent, Belgien. Obiges Foto zeigt das Paramount Theater Newark (© M&M Courtesy Polka Galerie).

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Das Spektrum der Lehre

Die Ausstellung „Das Spektrum der Lehre. Vermittlung wissenschaftlichen Wissens im Wandel der Zeit“ wurde vom 1. – 20. Juli 2014 am Campus Westend im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität gezeigt. Sie präsentierte die Ergebnisse eines einjährigen Lehr – und Forschungsprojekts des Arbeitsbreiches Erwachsenenbildung im Fachbereich Erziehungswissenschaften. Ziel der Ausstellung war es, die universitäre Lehre an der Goethe-Universität der letzten 100 Jahre anhand von Einrichtungen, Medien und Vermittlungsformen zu veranschaulichen, ihre Kontinuität und ihren Wandel darzulegen.

Die Dr. Marschner Stiftung hat diese Ausstellung 2014 unterstützt.

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Ausstellung „Die neue Bürgerstadt: Die Architekten Rudolf und Heinrich Burnitz“

Zum Altbauensemble des Historischen Museums gehört der Burnitzbau von 1848. Doch wer kennt dessen Namenspatron? Es ist sein Baumeister Rudolf Burnitz (1788-1849), dessen Sohn Heinrich (1827-1880) ebenfalls Architekt wurde. Obwohl sie zusammen für mehr als ein halbes Jahrhundert Frankfurts Stadtbild maßgeblich mitprägten, sind Rudolf und Heinrich Burnitz fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung würdigt nun erstmals und umfassend ihr Schaffen.

 Rudolf Burnitz realisierte als ersten Bau nach seiner Ankunft 1822 in Frankfurt das Metzlersche Palais in Bonames; für derartiges hatte er sich mit einem Fürstenschloss in Hechingen empfohlen. Schon wenige Jahre später wurde er dann mit den neuen Bauaufgaben der Bürgerstadt betraut – Waisenhaus, Krankenhaus und Altersheim im Auftrag von Stiftungen. Leider sind alle diese Bauten nicht mehr erhalten, wie auch sein Wohnhaus am Untermainkai.

Die Dr. Marschner Stiftung förderte die Ausstellung, die im Zeitraum vom 31.10.2013 – 16.2.2014 im Historischen Museum zu sehen war. Obiges Foto zeigt die Ausstellung im Historischen Museum (Quelle), Fotografie: Horst Ziegenfusz.