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Autor: Simone Krämer

DaschSalon in der Alten Oper

Liebhaber der Dasch’schen Salonkultur wissen, worauf sie sich einstellen können: eine charmante Gastgeberin mit herausragenden gesanglichen Qualitäten, zwei treue Begleiter (Kathrin Dasch und Ulrich Naudé am Klavier), ein Thema, das von unerwarteten Seiten beleuchtet wird, ausgewählte Kammermusik, gute Gespräche und durchaus die ein oder andere Aufforderung ans Publikum, sich ebenfalls zu beteiligen, etwa beim gemeinsamen Kanon-Gesang. Was aber die Details angeht, setzt Annette Dasch gerne auf Überraschungen. Erst kurzfristig gibt sie bekannt, welche interessanten Gäste aus Kunst, Wissenschaft oder anderen Bereichen sie diesmal zusammenführt, um von ihnen Spannendes, Unterhaltsames und Wissenswertes zu erfahren oder auch mit ihnen gemeinsam zu musizieren.
Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte die Veranstaltungsreihe in den Jahren 2014 und 2015, obiges Foto von Achim Reissner zeigt eine Vorführung von Annettes Daschsalon in der Alten Oper Frankfurt.
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Romanfabrik International

Die Romanfabrik hat in der Vergangenheit vor allem im Rahmen ihres internationalen Literaturfests Metropolitan. Die erzählte Stadt (2009, 2011 und 2013) immer wieder ausländische Autoren nach Frankfurt eingeladen. Damit wurde sie der Internationalität der Stadt gerecht und hatte die große Zahl der aus den unterschiedlichsten Nationen kommenden Bürgerinnen und Bürger Frankfurts und der Region im Blick. Die neue Reihe Romanfabrik International setzt diese Initiative fort und wird in Zusammenarbeit mit ausländischen Kultureinrichtungen, Konsulaten und Botschaften internationale Literaturabende in der Romanfabrik veranstalten.

Diese neue Reihe wird unterstützt durch die Dr. Marschner Stiftung.

Senefelder-Wettbewerb im Haus der Stadtgeschichte Offenbach

Die Senefelder-Stiftung macht besonders durch die Vergabe des Internationalen Senefelder-Preises auf sich aufmerksam. Sie schreibt diesen Preis alle drei Jahre für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Lithografie und ihrer Weiterentwicklung aus. Bewertet werden künstlerische Arbeiten der Lithografie (Steindruck), also alle Arbeiten, die auf dem Stein entstanden sind; Flachdruckzeichnungen, z.B. von Metalloffsetplatten oder Folienzeichnungen; Mischdrucke wie etwa Drucke vom Stein, Offsetdruck und deren Kombination.

Die Dr. Marschner-Stiftung ermöglichte 2015 den Internationalen Senefelder Preis, das obige Foto zeigt  Anna Trojanowska, eine der Preisträgerinnen 2015.
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Jazz-Initiative Frankfurt

Die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. (JIF) hat das Ziel, für den Modernen Jazz in Frankfurt bessere Präsentationsmöglichkeiten zu schaffen, Frankfurter Musiker zu fördern, interessante Programme anzubieten und nationale wie internationale Musiker nach Frankfurt einzuladen.

Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte die Jazz-Initiative Frankfurt zugunsten zum 75. Geburtstag von Günter Lenz sowie zum  Hessischen Jazzpodium, das im Herbst 2015 stattfand.

Ausstellung „Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg“

Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildeten 15 großformatige Nahaufnahmen, die zehn Menschen zeigen. Es sind Kriegsgefangene, die aus Nord- und Westafrika stammen und in einem Gefangenenlager fotografiert worden sind. Aber wie passen diese Fotografien zu unserem Bild vom Ersten Weltkrieg?

Die Ausstellung hinterfragte genau diese Vorstellungen und erzählte die bisher wenig beachteten Geschichten und Zusammenhänge dieser Fotos. Die Schau schloss thematisch an die vergangenen Ausstellungen „Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“ und „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ an.

Die Dr. Marschner Stiftung förderte die Ausstellung, die im Zeitraum von 14.9.2014 bis 15.2.2015 im Historischen Museum zu sehen war. Das Foto zeigt die Ausstellung im Historischen Museum (Bildquelle) mit einem Foto von Horst Ziegenfusz.

KÜNSTLER UND PROPHETEN. EINE GEHEIME GESCHICHTE DER MODERNE

Egon Schiele verstand sich als einen visio­nä­ren und prophe­ti­schen Künst­ler, František Kupka schuf einen von spiri­tis­ti­schen Leit­li­nien durch­drun­ge­nen abstrak­ten Malstil, Joseph Beuys rief mit seiner Theo­rie der „Sozia­len Plas­tik“ die Menschen dazu auf durch krea­ti­ves Handeln zum Wohl der Gemein­schaft beizu­tra­gen, und Frie­dens­reich Hundert­was­ser war ein Umwelt­ak­ti­vist, dessen Spira­len-Bilder im Wesent­li­chen einem ganz­heit­li­chen Denken entspran­gen. Diese wegwei­sen­den künst­le­ri­schen Haltun­gen und Entwick­lun­gen wären ohne den Kontakt zu verschie­de­nen „Prophe­ten“ nicht entstan­den. Einige waren Künst­ler-Natu­ris­ten, andere neuzeit­li­che Chris­tus­ge­stal­ten und wieder andere betrach­te­ten sich als Sozi­al­re­vo­lu­tio­näre. Ihre Bedeu­tung für die Kunst der Moderne ist in weiten Teilen eine uner­zählte Geschichte geblie­ben. Ihre Namen – Karl Wilhelm Diefen­bach, Gusto Gräser, Gustav Nagel sowie Fried­rich Muck-Lamberty und Ludwig Chris­tian Haeus­ser – sind heute fast in Verges­sen­heit gera­ten. Zu ihren Lebzei­ten waren sie jedoch bei einem brei­ten Publi­kum und in Avant­garde-Krei­sen weit­hin bekannt. Auch Künst­ler und Intel­lek­tu­elle bewun­der­ten sie, wenn auch oft unter vorge­hal­te­ner Hand.

Die SCHIRN widmete diesem Thema eine groß ange­legte Ausstel­lung mit rund 400 Werken mehre­rer Künst­ler wie Egon Schiele, František Kupka, Johan­nes Baader, Hein­rich Voge­ler, Joseph Beuys, Jörg Immen­dorff oder Frie­dens­reich Hundert­was­ser sowie viel­fäl­ti­gen Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­ria­lien. Die Ausstel­lung deckte nicht nur Kausa­li­tä­ten auf, sie zog auch uner­war­tete Verbin­dungs­li­nien und bettete die Prophe­ten und die künst­le­ri­sche Avant­garde in einen weit­rei­chen­den sozial-histo­ri­schen Kontext ein.

Die Dr. Marschner Stiftung unterstützte 2015 die Ausstellung als Hauptförderer.

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Spielplatz St. Hildegard in Frankfurt Fechenheim

Die Kita wurde bereits im Oktober 2013 eröffnet und befindet sich in einem Gebäude der ehemaligen Kirche St. Hildegard, das aufwändig für die Nutzung als Kindertagesstätte umgebaut wurde. In fünf Gruppen werden 86 Kinder im Alter zwischen einem Jahr und sechs Jahren betreut. Die Kinder nutzen drei Stockwerke des Hauses, im Erdgeschoß befinden sich die Räume für Kinder unter 3 Jahren, daneben noch die Küche und Lagerflächen. Im Obergeschoß sind Funktionsräume für Kinder ab drei Jahren untergebracht. Im Kellergeschoss befinden sich ein Mehrzweckraum, ein Beratungsraum, eine Teeküche und Räume für die Mitarbeiter/-innen der Kita.

Die Parkplätze vor dem Haus wurden zu einem ansprechenden Außengelände für die Kinder umgestaltet. Im Jahr 2015 hat die Dr. Marschner Stiftung den Umbau des Außengeländes zum Spielplatz der Kita St. Hildegard großzügig unterstützt.

Foto-Triptychon im Literaturhaus

Die Geschichte des Hauses – von der Alten Stadtbibliothek über den Portikus bis hin zum Literaturhaus – ist seit 2015 im Foyer des Literaturhauses Frankfurt in drei Bildtafeln zu sehen. Gemeinsam mit dem Vorstand der Dr. Marschner Stiftung, Peter Gatzemeier, sowie Hartwig Graf von Westerholt, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., weihte Literaturhausleiter Hauke Hückstädt die Bildtafeln ein. Viele Gäste aus Verlagen, Stiftungen und Frankfurter Institutionen sowie die städtische Kulturpolitik und zahlreiche Literaturhausmitglieder waren zugegen.

2005 wurde die Alte Stadtbibliothek wiedererrichtet und durch den Einzug des Literaturhauses Frankfurt e.V. zum Literaturhaus der Stadt Frankfurt. Dieses Jubiläum bot den Rahmen für die Einweihung. Die Dr. Marschner Stiftung, ermöglichte die großzügige Finanzierung der Bildtafeln. Stiftungsvorstand Peter Gatzemeier gratulierte dem Literaturhaus zu diesem Jubiläum und zu 10 Jahre „Querdenken“ an der Schönen Aussicht. Das obige Foto zeigt die Bildtafeln im Literaturhaus Frankfurt, fotografiert von Sebastian Schramm.