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Frankfurt als Zentrum der Filmpolitik

In seiner 19. Ausgabe präsentierte das LICHTER Filmfest Frankfurt International mehr als 100 Filme aus aller Welt, darunter zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren, und brachte Gäste wie Dominik Graf, Lars Eidinger, Maren Eggert, Burghart Klaußner, Gesine Schwan, Harald Welzer und Claus Kleber nach Frankfurt. Dank des parallel stattfindenden Kongresses „Zukunft Deutscher Film“ wurde die Mainmetropole einmal mehr zum Zentrum der Filmpolitik. Neben der allgemeinen Unterstützung des Frankfurter Cineasten Festes, ermöglichte die Dr. Marschner Stiftung insbesondere den Wettbewerb „Regionaler Langfilm“. 2026 erhielt „In Case We Never Meet Again“ des Regisseurs Noah Deshe den Hauptpreis des Festivals. Der Dokumentarfilm erzählt vom Krieg in der Ukraine, der das Land von einem auf den anderen Tag auf den Kopf stellte. Wie geht dort, wo Krieg herrscht, das Familien- und Beziehungsleben weiter? Nachdem er in Frankfurt seine Premiere feierte, kommt er ab 28. Mai in die Deutschen Kinos.

Festlicher Akt im Römer – die Dr. Marschner Stiftung trägt sich in das Goldene Buch der Stiftungen ein

Am 19. April wurde die Dr. Marschner Stiftung im Römer mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt geehrt. Im festlichen Limpurgsaal und im Beisein von hundert geladenen Gästen unterzeichneten Beirat Dr. Peter Toelle, Vorstand Peter Gatzemeier sowie Stadträtin Elke Sautner die Urkunde. Museumsdirektor Matthias Wagner K. hob in seiner Laudatio die vorbildliche Arbeit der Dr. Marschner Stiftung hervor. Insbesondere würdigte er die Verdienste der Stiftung im Hinblick auf die großzügige Förderung des kulturellen Angebots in Frankfurt und Offenbach.

Vorstand Peter Gatzemeier zeichnete in seiner Rede die Entwicklung der Dr. Marschner Stiftung in den vergangenen zwölf Jahren nach. Mit der wachsenden Wahrnehmung der Dr. Marschner Stiftung in der Frankfurter und Offenbacher Stadtgesellschaft steigerte sich auch das Spendenvolumen. Dankenswerterweise wuchsen die Einnahmen der Dr. Marschner Stiftung kontinuierlich, so dass diese seit ihrem Bestehen nicht weniger als € 11.835.717 Euro gespendet hat. Eine Fördersumme, welche die anwesenden Gäste sichtlich beeindruckte und sie mit einem gebührenden Applaus würdigten.

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Masterstudiengang Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik

Die Dr. Marschner Stiftung hat 2012 den Masterstudiengang Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik großzügig unterstützt. Der Studiengang ist an der Goethe Universität Frankfurt am Kunstgeschichtlichen Institut angesiedelt. Des Weiteren förderte die Dr. Marschner Stiftung das Ausstellungsprojekt „After the fact – rearticulated“ im Jahr 2016.

Passionsspiel – Digitaler Stadtrundgang mit App

Die Frankfurter Spieltradition ist Untersuchungsgegenstand eines Lehrprojekts, das Dr. Stephanie Dreyfürst und PD Dr. Regina Toepfer von Oktober 2012 bis April 2014 an der Goethe-Universität Frankfurt durchführten. Studierende der Literatur- und der Geschichtswissenschaft verorteten die Frankfurter Passionsspiele in ihrem histori­schen Kontext und korrelierten lokale Stationen mit literarischen Szenen. Auf diese Weise wurde ein museumspädagogisch-multimediales Konzept für eine Stadtführung durch das mittelalterliche Frankfurt sowie die App „Frankfurt im Mittelalter“ wurde dazu erarbeitet. Die App kann kostenlos im den gängigen Stores heruntergeladen werden.

Die Dr. Marschner Stiftung hat das wissenschaftliche Projekt mitunterstützt.