Frankfurt als Zentrum der Filmpolitik

In seiner 19. Ausgabe präsentierte das LICHTER Filmfest Frankfurt International mehr als 100 Filme aus aller Welt, darunter zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren, und brachte Gäste wie Dominik Graf, Lars Eidinger, Maren Eggert, Burghart Klaußner, Gesine Schwan, Harald Welzer und Claus Kleber nach Frankfurt. Dank des parallel stattfindenden Kongresses „Zukunft Deutscher Film“ wurde die Mainmetropole einmal mehr zum Zentrum der Filmpolitik. Neben der allgemeinen Unterstützung des Frankfurter Cineasten Festes, ermöglichte die Dr. Marschner Stiftung insbesondere den Wettbewerb „Regionaler Langfilm“. 2026 erhielt „In Case We Never Meet Again“ des Regisseurs Noah Deshe den Hauptpreis des Festivals. Der Dokumentarfilm erzählt vom Krieg in der Ukraine, der das Land von einem auf den anderen Tag auf den Kopf stellte. Wie geht dort, wo Krieg herrscht, das Familien- und Beziehungsleben weiter? Nachdem er in Frankfurt seine Premiere feierte, kommt er ab 28. Mai in die Deutschen Kinos.