Die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. (JIF) hat das Ziel, für den Modernen Jazz in Frankfurt bessere Präsentationsmöglichkeiten zu schaffen, Frankfurter Musiker zu fördern, interessante Programme anzubieten und nationale wie internationale Musiker nach Frankfurt einzuladen.
Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte die Jazz-Initiative Frankfurt zugunsten zum 75. Geburtstag von Günter Lenz sowie zum Hessischen Jazzpodium, das im Herbst 2015 stattfand.
Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildeten 15 großformatige Nahaufnahmen, die zehn Menschen zeigen. Es sind Kriegsgefangene, die aus Nord- und Westafrika stammen und in einem Gefangenenlager fotografiert worden sind. Aber wie passen diese Fotografien zu unserem Bild vom Ersten Weltkrieg?
Die Ausstellung hinterfragte genau diese Vorstellungen und erzählte die bisher wenig beachteten Geschichten und Zusammenhänge dieser Fotos. Die Schau schloss thematisch an die vergangenen Ausstellungen „Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“ und „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ an.
Die Dr. Marschner Stiftung förderte die Ausstellung, die im Zeitraum von 14.9.2014 bis 15.2.2015 im Historischen Museum zu sehen war. Das Foto zeigt die Ausstellung im Historischen Museum (Bildquelle) mit einem Foto von Horst Ziegenfusz.
Egon Schiele verstand sich als einen visionären und prophetischen Künstler, František Kupka schuf einen von spiritistischen Leitlinien durchdrungenen abstrakten Malstil, Joseph Beuys rief mit seiner Theorie der „Sozialen Plastik“ die Menschen dazu auf durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen, und Friedensreich Hundertwasser war ein Umweltaktivist, dessen Spiralen-Bilder im Wesentlichen einem ganzheitlichen Denken entsprangen. Diese wegweisenden künstlerischen Haltungen und Entwicklungen wären ohne den Kontakt zu verschiedenen „Propheten“ nicht entstanden. Einige waren Künstler-Naturisten, andere neuzeitliche Christusgestalten und wieder andere betrachteten sich als Sozialrevolutionäre. Ihre Bedeutung für die Kunst der Moderne ist in weiten Teilen eine unerzählte Geschichte geblieben. Ihre Namen – Karl Wilhelm Diefenbach, Gusto Gräser, Gustav Nagel sowie Friedrich Muck-Lamberty und Ludwig Christian Haeusser – sind heute fast in Vergessenheit geraten. Zu ihren Lebzeiten waren sie jedoch bei einem breiten Publikum und in Avantgarde-Kreisen weithin bekannt. Auch Künstler und Intellektuelle bewunderten sie, wenn auch oft unter vorgehaltener Hand.
Die SCHIRN widmete diesem Thema eine groß angelegte Ausstellung mit rund 400 Werken mehrerer Künstler wie Egon Schiele, František Kupka, Johannes Baader, Heinrich Vogeler, Joseph Beuys, Jörg Immendorff oder Friedensreich Hundertwasser sowie vielfältigen Dokumentationsmaterialien. Die Ausstellung deckte nicht nur Kausalitäten auf, sie zog auch unerwartete Verbindungslinien und bettete die Propheten und die künstlerische Avantgarde in einen weitreichenden sozial-historischen Kontext ein.
Die Dr. Marschner Stiftung unterstützte 2015 die Ausstellung als Hauptförderer.
Die Kita wurde bereits im Oktober 2013 eröffnet und befindet sich in einem Gebäude der ehemaligen Kirche St. Hildegard, das aufwändig für die Nutzung als Kindertagesstätte umgebaut wurde. In fünf Gruppen werden 86 Kinder im Alter zwischen einem Jahr und sechs Jahren betreut. Die Kinder nutzen drei Stockwerke des Hauses, im Erdgeschoß befinden sich die Räume für Kinder unter 3 Jahren, daneben noch die Küche und Lagerflächen. Im Obergeschoß sind Funktionsräume für Kinder ab drei Jahren untergebracht. Im Kellergeschoss befinden sich ein Mehrzweckraum, ein Beratungsraum, eine Teeküche und Räume für die Mitarbeiter/-innen der Kita.
Die Parkplätze vor dem Haus wurden zu einem ansprechenden Außengelände für die Kinder umgestaltet. Im Jahr 2015 hat die Dr. Marschner Stiftung den Umbau des Außengeländes zum Spielplatz der Kita St. Hildegard großzügig unterstützt.
Anlässlich der offiziellen Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung wurden ausgewählte Motive der Frankfurter Fotografin Barbara Klemm unter dem Titel „Bilder zur Einheit“ im Herbst 2015 an zentralen Gebäuden und Flächen als großformatige Banner in der Stadt präsentiert. Die Sonderausstellung des Kulturamts Frankfurt mit Motiven zur Deutschen Einheit lud Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Besucherinnen der Stadt ein, die Fotografien bei einem Stadtrundgang zu entdecken.
Die Frankfurter Fotografin Barbara Klemm zählt zu den bedeutendsten Pressefotografinnen im Nachkriegsdeutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf Motiven aus Politik und Kultur. In ihren ausschließlich in Schwarzweiß realisierten Fotografien hat sie die damalige BRD und DDR seit den späten Sechzigerjahren in charakteristischen und treffenden Bildern eingefangen. Dabei gilt ihr Interesse nicht der Sensation, vielmehr zeichnet sich ihr Werk durch Respekt und Diskretion, durch Anteilnahme und ein Bewusstsein für den ausdrucksstärksten Moment aus.
Die Dr. Marschner Stiftung ermöglichte in Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt dieses einmalige Ausstellungsprojekt.
Die Dr. Marschner Stiftung unterstützt seit Jahren das Bürgerinstitut auf vielfältige Art und Weise, wie zum Beispiel bei der Finanzierung der Magazine „Mach mit“ und „Ich mach mit“. Die Dr. Marschner Stiftung hat im Jahr 2015 den neuen Webauftritt und die Einführung des elektronischen Newsletters für das Bürgerinstitut ermöglicht.
TUSCH vermittelt Kontakte zwischen Schulen, Theatern und Theaterpädagogen, berät bei der Entwicklung von Ideen, bringt TUSCH-Partner zusammen und präsentiert Ergebnisse der Öffentlichkeit.
Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte 2014/2015 „Kreidekreis e.V.“, die Arbeitsgemeinschaft Schultheater Frankfurt am Main, bei dem Projekt „Theater und Schule in Frankfurt“ mit einer Spende.
Das Science Center EXPERIMINTA eröffnete am 1. März 2011 durch das ehrenamtliche Engagement von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern. Im Jahr 2016 kamen etwa 94.000 Besucher aller Altersgruppen – von Kindern und Jugendlichen über interessierte Erwachsene und Familien bis hin zu Senioren.
Gemessen an den Besucherzahlen gehört EXPERIMINTA zu den Top Ten der Frankfurter Museen. Viele Freunde und Förderer halfen und helfen dabei, das Science Center zu dem zu machen, was es heute ist.
Die Dr. Marschner-Stiftung unterstützte 2011 großzügig die Ausstattung Experimentierlandschaft von ExperiMINTa. Seither fördert die Dr. Marschner Stiftung kontinuierlich das pädagogische Programm ebenso wie Sonderausstellungen des Hauses.
Das Mädchenbüro wird seit 2013 von der Dr. Marschner Stiftung bei der Hausaufgabenhilfe unterstützt. Damit hilft die Stiftung, das Ziel der Chanchengleichheit durch Bildungsangebot für benachteiligte Mädchen zu fördern. Die Einrichtung wird von Mädchen besucht, die überwiegend einen Migrationshintergrund haben und aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien kommen. Das Mädchenbüro bietet täglich ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenhilfe Nachhilfe, Gruppen- und Kursangebote sowie Ferienangebote, Beratung und HIlfestellung bei der Praktikums- und Lehrstellensuche.