Die archäologisch spektakuläre „Frankfurter Silberinschrift“ ist sicher
Nur 3,5 Zentimeter groß, dünn zusammengerollt und rund 1800 Jahre alt: Die „Frankfurter Silberinschrift“ gehört zu den spektakulärsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre. Bemerkenswert ist vor allem ihre Datierung, mit der sie zu einem der frühesten sicheren Nachweise eines eindeutig christlichen Textes nördlich der Alpen wird. Dank der Dr. Marschner Stiftung, die dem Frankfurter Archäologischen Museum die Anschaffung einer Hochsicherheitsvitrine mit Schadstofffilterung ermöglichte, kann der einzigartige Fund sicher, konservatorisch korrekt und für das Publikum attraktiv präsentiert werden. Die „Frankfurter Silberinschrift“ begeistert nicht nur Experten weltweit sondern zieht viele neue Besucher in das Museum in der Karmelitergasse. Und nachdem auch die Polizei die neue Vitrine sicherheitstechnisch abgenommen hat, kann Dr. Wolfgang David, Leiter des Hauses, wieder „deutlich ruhiger schlafen“.